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StudentenBericht #1: Verpasster Strukturwandel und seine Aktionspotenziale

Verpasster Strukturwandel und seine Aktionspotenziale

Nach unserem 1. Treffen am Freitag dem 11. September, begonnen wir unser Projekt am darauffolgenden Montag mit mehreren Einführungsveranstaltungen im Ruhrgebiet; eine erste Gebietserkundung sozusagen. Auf die ursprünglichen Besuche beim Quartiersmanagement der Duisburger Altstadt, den Büros von Stadt+Handel am Dortmunder Phoenixsee und SSR sowie gestaltend im Dortmunder Kaiserviertel folgten weitere Vorstellungen beim Regionalverband Ruhr, dem Stadtplanungsbüro dtp in Essen und der Wohnungsbaugesellschaft VivaWest im Gelsenkirchener Nordsternpark.

 

DE Eingang Kaiserstrasse
Fotografie Eingang Kaiserstraße

Darüber hinaus kamen wir in den Genuss einer Präsentation des renommierten Raum- und Stadtplaners Jan Polívka der TU-Dortmund über seinen, in Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern der TU-Dortmund, entwickelten Analyseansatz des Ruhrgebiets , welcher versucht die einzigartigen Gegebenheiten der Region aufzugreifen. Mit Hilfe der vielseitigen Beiträge unserer Partner konnten wir uns ein erstes Bild zur Problematik des Ruhrgebiets machen und erste gemeinsame Ansätze zum weiteren Umgang mit diesen Daten bedenken.

De Der Phoenixsee
Der Phoenixsee: Ein Beispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet

Die zweite Woche haben wir mit weiteren, eigenständigen Besuchen bei anderen Organisationen eingeleitet, welche für unser Projekt interessant sind. Unter anderem waren nun das Quartiersmanagement der Nordstadt in Dortmund und die Abteilung Stadt- und Raumplanung der Dortmunder Stadtverwaltung an der Reihe. Hiermit konnten wir uns bereits ein erstes lokales Netzwerk mit interessierten Partnern einrichten.

Neben dem direkten Kontakt mit wichtigen Organisationen sind wir zudem auch im Prozess unseres Projektes vorangekommen. Wir begannen mit einem gemeinsamen Brainstorming und der Erstellung einer ersten Mindmap zur Konkretisierung des Begriffes Möglichkeitsräume, wobei das zentrale Ziel war, ein wenig Ordnung in die Flut an Informationen der letzten Tage zu bekommen. Daraufhin beschlossen wir die gesammelten Eindrücke durch Literatur zu fundieren, und somit unsere vorläufigen Eindrücke eines ersten Realitätschecks zu unterziehen. Diese Phase der Deskresearch veranlasste uns eine erste Struktur für die gefundenen Daten zu bedenken. Anschließend haben wir als Team versucht die Problematisierung des Ruhrgebiets mittels Darstellung in einem kausalen Modell etwas anschaulicher zu machen und somit zu ersten konkreteren Ansätzen zu gelangen. Dies resultierte schlussendlich in dem folgenden Modell:

DE Brainstorming Moglichkeitsraume
Brainstorming Möglichkeitsräumea

DE Probleemanalyse Ruhr gebiet
Problemanalyse Ruhrgebiet

Nach den ersten beiden Wochen wurde es Zeit unsere ersten Feststellungen den Partnern des Kennislabs zu präsentieren. Dies geschieht in monatlichen Abständen und in Form eines sogenannten ‚Kenniscafés‘, einer Partnerversammlung mit inhaltlichen Ausführungen der Studenten und anschließender Diskussion über zentrale Fragestellungen der diesbezüglichen Projektphase. Bis Donnerstag bestand unsere Aufgabe darin eine angemessene Präsentation zu erstellen um den Partnern einen ersten Eindruck über den Fortschritt des Projekts vorzustellen. Zentrale Themen dieser Präsentation waren Möglichkeitsräume, die strukturelle Problematik des Ruhrgebiets und die Frage: ‚Was ist Innovation, wenn man über den Tellerrand von Gewerbe- und Patentanmeldungen hinweg schaut‘?

DE Ausschnit der Presentation
Ausschnitt der Präsentation des Partnertreffens

Unserer Präsentation vorhergehend durften wir der Betriebsreise von APPM, einer großen niederländischen Unternehmensberatungsagentur, einen Besuch abstatten und uns anschließend entweder einer Führung durch den Duisburger Innenhafen oder aber einer kreativen Session im Quartiersmanagementbüro der Duisburger Altstadt anschließen. Zusammen mit dem aufschlussreichen Kenniscafé am selben Abend also ein überaus spannender Tag für uns.

DE Duisburger Innenhafen
Fotografie Duisburger Innenhafen

DE Duisburger Altstadt
Fotografie Duisburger Altstadt

 

 

Wir machen es nicht allein

Das Kennislab voor Urbanisme geht auf eine Initiative von Elba-Rec zurück und wird von Partnern finanziert, die diese Arbeit wichtig finden und die an deren Ergebnissen interessiert sind. Aber Sie profitieren auch von vielen anderen Vorteilen, die Kennislab Ihnen bietet. Dazu gehören z.B. die permanente Medienkampagne in den Fachzeitschriften von Elba-Rec, die von Kennislab organisierten Zusammenkünfte sowie das dazugehörige, einzigartige Netzwerk.

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Kennislab Logobalk DE

Das Kennislab voor Urbanisme

Seit Januar 2012 wird im “Kennislab voor Urbanisme” im niederländischen Amersfoort an neuen Geschäftsmodellen für Unternehmen gearbeitet. Jetzt arbeiten wir an ein Kennislab im Ruhrgebiet.

TOPSTUDIERENDE GESUCHT

Kennislab RuhrDas Kennislab voor Urbanisme ist ein externes F&E-Labor mit Top-Studierenden
Im Kennislab arbeiten Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Behörden und andere Institutionen zusammen. Es geht um die Bewältigung städtebaulicher Fragen von heute, um die Entwicklung neuer Ideen und passgenauer Konzepte für eine Umsetzung. Die Gründungspartner von Kennislab können ihre Fragen bei uns einreichen und Top-Studierende an verschiedenen Hochschulen aus Studiengängen unterschiedlicher Schwerpunktsetzung im Bereich der Stadt- und Raumplanung machen sich zusammen mit Studierenden anderer Fachrichtungen an die Arbeit, suchen kreative Lösungen, die auch in der Praxis getestet werden. Die Studierenden sind im Kennislab als Praktikanten/innen beschäftigt oder schreiben zu den bearbeiteten Themen ihre Abschlussarbeit. Unterstützt und begleitet werden sie von qualifizierten Fachleuten.

Es geht um die Frage des „Wie?“
Wir von Kennislab finden, dass die Frage nach dem „Warum“ bezogen auf die Bewältigung von Problemen, also mit der Beschäftigung des Lösungswegs oft zu kurz kommt. Wir finden, dass diese Frage nach dem „Wie“ die einzige wirklich relevante ist. Darum erwarten wir von den teilnehmenden Studierenden, dass sie sich mit den gestellten Fragen so konkret wie möglich auseinandersetzen und dafür einen Businessplan entwickeln.

plakatZiel ist immer ein Businessplan
Bei uns beinhaltet die Arbeit in einem Labor als Ergebnis stets einen Businessplan, der von einer schönen Idee bis zu deren erfolgreichen Umsetzung führt. Denn eine Idee ist nur wirklich interessant, wenn sie auch verwirklicht werden kann. Wir erwarten, dass unsere Laboranten sich bewusst machen, für wen sie arbeiten und warum unsere Partner ein Interesse daran haben, in die Bearbeitung dieser Idee zu investieren. Es muss also eine (knappe) Kosten-Nutzen-Analyse erfolgen und auch ein Arbeitsplan aufgestellt werden.

Es geht um Zukunftsbewältigung von Städten
Das Arbeitsergebnis des Praktikums oder der Abschlussarbeit soll einen Beitrag zu einer besseren Zukunftsbewältigung städtischen Lebens leisten. Die zentrale Frage lautet, wie wir die Stadt fit und vital halten können. Infolge ökonomischer und sozialer Strukturkrisen und angesichts von Schrumpfungsprozessen in manchen Regionen, ist Wachstum für Städte nicht mehr selbstverständlich. Insofern müssen Städte neue Wegen finden, um weiterhin eine dynamische Entwicklung zu nehmen. Wir von Kennislab glauben, dass Städte hierbei besonders erfolgreich sind, wenn sie integrierte Ansätze verfolgen, die städtebauliche, soziale und ökonomische Einflussfaktoren berücksichtigen. Deshalb setzen alle unsere Projekte eigene Akzente bei allen diesen Faktoren.

summerschool (89)Es geht nicht nur um Städtebau
Oft wird angenommen, dass Kennislab nur für Städtebauer interessant sei, aber dem ist keineswegs so. Die Stadt ist in erster Linie ein Lebensraum für Menschen: ein sozialer Raum für Wohnen, Arbeit und Freizeit. Und dafür brauchen die Menschen Gebäude, Straßen, Wege und Plätze, vor allem aber das Miteinander. Deshalb geht es auch um das Wie dieses miteinander leben in der Stadt funktioniert. Dieser Aspekt macht die Arbeit im Kennislab sehr interessant, auch für jeden mit einem sozialen oder ökonomischen Fachhintergrund.

Kennislab ist ein einzigartiges Netzwerk
Das Kennislab voor Urbanisme geht auf eine Initiative von Elba-Rec zurück und wird von Partnern finanziert, die diese Arbeit wichtig finden und die an deren Ergebnissen interessiert sind und mit diesen weiterarbeiten wollen. Aber sie profitieren auch von vielen anderen Vorteilen, die Kennislab Ihnen bietet. Dazu gehören z.B. die permanente Medienkampagne in den Fachzeitschriften von Elba-Rec, die von Kennislab organisierten Zusammenkünfte sowie das dazugehörige, einzigartige Netzwerk.

Das im Labor entwickelte Wissen verbreiten wir, indem wir z.B. monatliche Treffen für die Partner und andere Interessenten organisieren. Wir analysieren die Forschungsergebnisse in den Zeitschriften von Elba-Rec, dem Initiator des Labors.

Das Wissenslabor über Urbanismus wurde im Jahr 2012 in Amersfoort gegründet und engagiert sich inzwischen in der fünften Arbeitsphase. Seit September 2013 gibt es ein zweites Labor im Großraum Amsterdam (am Flughafen Schiphol), „West-Achse“ genannt. Bisher fanden sieben Studierende durch das Kennislab einen Job und es gibt drei Start-ups, die aus dem Labor heraus entstanden sind.

Wie machen wir das?
Partner und Stiftung
>> Zusammen mit relevanten Partnern wurde eine Stiftung gegründet, die die Arbeit des Kennislab voor Urbanisme finanziert.

Studierende
>> Unser Labor ist ein wichtiger Lernort für die Elite an Studierenden, die sich im Bereich Urbanismus engagieren.
>> Diese Topstudenten werden an verschiedenen Hochschulen und Universitäten gesucht. Wir bieten eine Urbanismus-Ausbildung (physisch, sozial oder wirtschaftlich). Wir suchen 8 Studenten pro Labor.

Begleitung
>> Jede Woche gibt es ein Treffen der Studierenden mit dem Hauptlaboranten, um sich über den Fortschritt des Projekts auszutauschen.
>> Die praktische Begleitung und Organisation erfolgt durch Jan-Willem Wesselink und Lisette van Beusekom von der Stiftung Kennislab voor Urbanisme.
>> Ein oder mehrere Fachleute begleiten jedes Labor.
>> Jeden Monat findet ein Partnertreffen statt, bei dem die Studierenden ihren Partnern ihre Projektfortschritte präsentieren. Anschließend gibt es ein Brainstorm-Café.
>> Die Studierenden müssen sich auch mit Anforderungen ihrer Ausbildung befassen. Dies führt manchmal zu einer Reibung, die das Endprodukt noch interessanter macht.
>> Wir bemühen uns um ein möglichst stabiles Wachstum aller Aktivitäten in den verschiedenen Labors und laden alle Partner und Studierenden zu allen Veranstaltungen ein.

 

PhasenKennislabPlanungsphasen eines Labors (jeweils einen Monat umfassend))

Orientierungs- und Informationsphase. Dies ist der Einstieg in eine planvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Diese Phase, mit der man nicht früh genug anfangen kann, bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung. Durch eine “Schritt-für-Schritt-Anleitung” wird versucht, gemeinsam die ersten wichtigen Punkte abzuarbeiten. Ziel der Orientierungs- und Informationsphase ist, dass die Studierenden sich mit den verschiedenen Gründungspartnern treffen und herausfinden, was die wichtigste Frage sein könnte – und warum es gerade diese ist. Es zeigen sich die einzelnen Interessen der Partner und es wird überlegt, was die gemeinsamen Interessen sind. Inzwischen haben wir in Umrissen vor uns liegen, welche Produkte entwickelt werden können, wodurch das Problem verinnerlicht werden kann.
Partnertreffen: Wir präsentieren das Labor mit den ersten groben Ideen und stellen die Gründungspartner vor.

Analysephase. Eine intensive Quellensuche ist hier sehr wichtig. Durch gemeinsame Forschungen und Informationssammlungen bauen wir die ersten Grundlagen für das Labor auf. Ziel der Analysephase ist, das Labor genauestens zu analysieren, zu interpretieren und umzusetzen. Die gesammelten Informationen müssen für die Gründungspartner zu einem greifbaren Endergebnis strukturiert werden. Unsere Studierenden strukturieren das alles und stellen es Ihnen übersichtlich und nachvollziehbar dar.
Partnertreffen: Das Labor wird den Gründungspartnern präsentiert, damit Sie sehen, welche Produktvorstellungen wir uns vorgenommen haben und wie weit sich diese Produktentwicklung realisieren lässt.

Realisierungsphase: In dieser Phase beginnt das systemische Denken und Handeln. Wir analysieren unsere Informationen und untersuchen genau, was bis jetzt an Arbeit geleistet wurde. Ziel der Realisierungsphase: Mit der Stellungnahme der Gründungspartner wird die Arbeit im Labor auf die wesentlichen Aspekte konzentriert und der Ballast an unnötigen Informationen über Bord geworfen. Dadurch wird das Produkt konkret und greifbar.
Partnertreffen: Die Studierenden zeigen das erste Endprodukt aus der Projektübung. Sie wissen, wie sie vorgehen müssen und wie das Produkt aussehen wird. Das muss für die Gründungspartner zu spüren sein. Als Partner beachten Sie bitte, dass dies die letzte Chance ist, ein detailliertes Feedback zu geben!

Konzeptphase: Anschließend konzentriert sich die Arbeit im Labor auf die Hauptbestandteile des Projektes. Wir fokussieren uns auf das, was wir haben und grenzen die wichtigsten Informationen ab. Ziel Konzeptphase: In dieser Zeit wird die Arbeit des Labors abgerundet. Das Konzept überzeugt mit den Produkten und mit den möglichen Lösungsmodellen: Wer ist die Zielgruppe (Wir denken out-of-the-box, aber realistisch), warum sollten sie dafür etwas bezahlen?
Partnertreffen: Die Studierenden zeigen die Konzepte.

broschüreAbschlussphase: Hier muss eine Art Probekonzept für die Umsetzung des Projekts von uns bereits aufgestellt sein, um realistisch und sicher in die letzte Laborphase eintreten zu können. Ziel Abschlussphase: Die geleistete Arbeit ist den Gründungspartnern zu präsentieren. Die zuletzt gewonnenen Eindrücke werden so offenbart und gemeinsam in der Gruppe wird versucht, über mögliche Eindrucke zu reden. Das ist die letzte Möglichkeit noch gravierende Verbesserungen vorzunehmen.
Partnertreffen: Am Ende des Labors präsentiert das Labor ihre Endprodukte allen Gründungspartnern. Die Gründungspartner werden gefragt, ob sie sich auf die Produkte und eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Labor einlassen wollen.

Mehr lesen? Downloade die Broschüre.

 

 

infographic kennislabresultaten

Erfolge und Ergebnisse

Anzahl der teilnehmenden Studierenden in den niederländischen Labors:
2012: 16
2013: 23
2014: 35

Aus den Hochschulen und Universitäten

HanzeHogeSchool Groningen
Universiteit van Amsterdam
Hogeschool van Amsterdam
Saxion
Hogeschool Utrecht
Hogeschool voor de Kunsten Utrecht
Universiteit Utrecht
Hogeschool INHolland
NHTV – Breda
Wageningen University

Ergebnisse der Studie und Jobs
>> Die Studierenden absolvieren in den Labors erfolgreich ihre Praktika.
>> 5 Studierende sind damit beschäftigt, ihr eigenes Unternehmen zu gründen.
>> 4 Studierende haben durch die Projektarbeit im Labor einen Job gefunden.

Besuchen Sie die Website :
über 1.200 verschiedene Besucher pro Monat bei www.kennislabvoorurbanisme.nl

Anzahl der eigenen Veranstaltungen:
2012: 7
2013: 13
2014: 20

Folgende Produkte sind durch die Projekte entwickelt worden:

Das Review-Verfahren: eine Methode für die neue Raumplanung. Ziel ist es, mehr über die Einwohnerentwicklung eines Wohngebiets zu erfahren. Eine koordinierte Beobachtung über die Zuzüge und Abgänge im eigenen Bezirk, geleistet in Zusammenarbeit mit privaten Partnern. Das Verfahren soll sich auf die sozialen und wirtschaftlichen sowie die baulichen und räumlichen Entwicklungen und Aspekte einer Nachbarschaft konzentrieren.

Toolbox: Der Quartiersmanager Peter Verbeter hat mit seinen Partnern das Review-Verfahren verbessert. Beschrieben wurde ein Werkzeugkasten mit wichtigen Instrumenten, um die Vitalität der Nachbarschaft zu erhalten.

Journal Schothorst – Gruppe: Diese Zeitung umfasst eine Erklärung für die SIS und QuickWin Landschaftspflege. Die Gruppe SIS (Social Informations Systems) besteht aus zwei Teilen: aus einem kartografischen Teil und einem sozialen Inventar. Das Programm, das durch gesammelte Daten aus den Interviews mit den Beteiligten strukturiert ist, stellt eine Art von Dating für den Bezirk dar.

Stress- Test: Ein Stresstest zur Vitalität von Quartieren wurde im Laufe von fünf Monaten entwickelt. Analysiert wurden Quartiere aus den 70er- und 80er-Jahren. Der Stresstest lässt erkennen, ob es Entwicklungen gibt, die sich auf die Vitalität der Nachbarschaft auswirken.

Buurtbox: Ein Werkzeug vereint Social Media und Bürgerbeteiligung. Die wichtigste Frage lautet hier: Wie können die Programmanforderungen der Stadt oder des Quartiers auf die Bedürfnisse der aktuellen und der nächsten Generation angepasst werden?

„2 Tim“: eine Methode, die einen neuen Schub in die Nähe der Einkaufszentren mit sich bringt. Anwendung und Ziel des Programms ist es, dass Einkaufszentren weniger ein Ort zum Einkaufen und mehr ein Ort zum Aufhalten werden. Als Ergebnis wird die Nutzung der Einrichtungen in der Einkaufszone gefördert , was sich positiv auf die Lebensqualität auswirkt.

Freigabecenter – Sharing Prinzipien: Kollaborativer Konsum (KoKonsum (kurz für kollaborativer Konsum) steht für das Teilen, Tauschen, Mieten und Schenken von materiellen und immateriellen Ressourcen (Objekte, Raum, Zeit, Fähigkeiten und Erfahrungen). Er wird ermöglicht durch online Plattformen und soziale Netzwerke und steht für ein Prinzip der Urbanität. Das Sharing-Prinzip wird auch im städtischen Raum Einzug halten. Ziel ist auch hier der effiziente und schonende Einsatz von Ressourcen.

Der Link House (Studie des Wissenslabors in Amersfoort): eine Vielzahl von Programmen, die Senioren-Beratung, Fähigkeiten-Einsatz und Zeitmanagement-Planung beinhaltet.

Woond’r – Social Media für das Quartier (im Wissenslabor in Amersfoort): Woond’r ist ein geschlossenes Online-Netzwerk für den Austausch von Wissen, Fähigkeiten und Produktentwicklung im nachbarschaftlichen Quartier; ein Ort für den Austausch zwischen seinen Bewohnern. Es verbindet Menschen auf Stadtteilebene und ist ein Produkt, das einfach zugängliche und benutzerfreundliche Werkzeuge für die praktischen, alltäglichen Dinge bietet.

Blumenzucht-Branche im Wandel (Wissenslabor in der Westachse): Hier liegen die vier wichtigsten Häfen der Region, der Greenport Aalsmeer, Amsterdam Schiphol Airport, der Hafen von Amsterdam und der Daten-Hub. Der Ausbau einer Zusammenarbeit zwischen diesen Häfen und der industriell arbeitenden Blumenzucht-Branche steht im Mittelpunkt dieser Studie.

Die Wohnbedürfnisse der Unternehmer (Studie des Wissenslabors in der Westachse): Die West-Achse der Niederlande, d.h. der Großraum Amsterdam, verändert sich ständig. Die Start-ups helfen der Region, das Gebiet strukturell zu erneuern und zu ergänzen. Wir haben uns aber trotzdem gefragt, ob die West-Achse genügend Raum bietet, um die Wohnbedürfnisse angehender Unternehmer zu befriedigen. Diese Studie untersuchte die Anforderungen von Start-ups in den Westachsen und wie sie erfüllt werden können.

3D-Druck in der Westachse: Welche Chancen und Möglichkeiten hat der 3D-Druck in der Westachsen-Region? Durch eine Szenario-Studie wurde klar, dass es sich hierbei zurzeit noch um einen Nischenmarkt handelt. Die Studierenden haben durch ein Probeprodukt (Zahnersatz) untersucht, wie die Lieferkette aussieht, und für jeden Schritt der Wertschöpfungskette bestimmt, welche Standorte benötigt werden und wie die Anbieter in der Region ein erfolgreiches Konzept dafür entwickeln können.

Die Firma-Camping: Unsere Projekt-Mitarbeiter mussten ein perfektes Unternehmen entwerfen, das die Bedürfnisse der Nutzer und die aktuellen Trends erfüllt. Wie wird ein Unternehmen unter Berücksichtigung der Megatrends flexibler? Auf der Grundlage von Befragungen der Mitarbeiter und Bewohner eines repräsentativen Industriegebiets in der Westachse kamen die Studierenden schließlich zu einem Entwurf für das perfekte Business: Das Unternehmen Camp.


Und dann gibt es noch die Teilnahme an verschiedenen Konferenzen:

Im Jahr 2012 nahm das Kennislab an verschiedenen Konferenzen teil:

  • Den Haag – Nationaal Openbare Ruimte Congres 2012
  • Den Haag – I love burgers Congres
  • Chelmsford (GB) – Ideas Festival Chelmsford 2012 – Innovative City
  • Groningen – International Conference – “Evoking Excellence in Higher Education and Beyond”
  • Deventer – ROB kennisoogst 2012

Im Jahr 2013 war das Labor auf folgenden Konferenzen vertreten:

  • Zaandam – Landelijk Congres Openbare Ruimte
  • Rai, Amsterdam – Innovatie Estafette
  • Pakhuis de Zwijger, Amsterdam – Conferentie Logistieke Westas
  • De Fabrique, Utrecht – Nationaal Bedrijventerrein Congres
  • Amsterdam – Gastlezing Hogeschool van Amsterdam
  • Den Haag – InfraTrends 2013
  • Ede – Stad en Ruimte – vakevenement voor de leefbare stad

Im Jahr 2014 waren wir am:

  • Ede – Nationaal Bedrijventerrein Congres
  • Almere en Nijmegen – Landelijk Congres Openbare Ruimte

Und auch…
Das Wissenslabor wird im “Investeren in gebiedsontwikkeling nieuwe stijl” (“Handbuch Area Development ”) des Ministeriums für Infrastruktur und Umwelt erwähnt.