Hier sind wir jetzt!

Kennislab by Martin Bangratz4 Monaten haben unsere Topstudenten jetzt gearbeitet. Lese hier wo die sind, schaue die Präsentationen an und die wunderschöne Zeichnungen von Martin Bangratz.

 

ShareSpott (Präsentation)
Quinten Isselman

ShareSpott ist ein Raum oder Haus, welches/welcher Inspiration für Ideen bietet (Bibliothek für Innovation), in dem man Ideen entwickeln (Think Thank) und teilen kann.
Das Haus soll für Jedermann sein (Studenten, Universität, Betriebe, Bürger, etc.)

Die Leute gehen dahin um zu lunchen, Investoren zu suchen, mit anderen zu beratschlagen, interessante Präsentationen anzusehen oder inspiriert zu werden.Deshalb dient das Haus auch als Basis einer Community. Ein Student mit einer Idee kann das Haus zum Beispiel gebrauchen, um Betriebe mit Geld zu finden.Das Haus funktioniert ungefähr wie ein Kongress. Aber was genau ist ein Kongress?
Ein Kongress behandelt ein Thema, bietet Präsentationen oder versorgt Ausstellungen, welche für die Anwesenden inhaltlich interessant sind. Oder aber Leute wollen ihre Netzwerke für zukünftige Kooperationen ausbauen und neue Leute kennenlernen. Genau so funktioniert auch ShareSpott, allerdings meidet er die Nachteile. Er kostet zum Beispiel kein Geld, besitzt keine große Hürden und ist jederzeit zugänglich für Jedermann.
Share Spott by Martin BangratzAndererseits funktioniert das Hause auch wie ein Einkaufszentrum. Und was genau ist ein Einkaufszentrum? Ein großer Platz, an dem viele Betrieben anwesend sind, die alle ein eigenes Interesse daran haben, dass viele Leute kommen. Deshalb investieren sie zusammen in dieses Einkaufszentrum.
ShareSpott ist aber keine ShoppingMall, sondern ein Co-Working -Space, welcher offen für Jedermann ist.
ShareSpott ist dann eine Mischung aus Bibliothek (Innovation), Think Thank , Kongress und Co-Working-Space.
Die Co-Workers, die einen Platz im ShareSpott haben müssen für die Benutzung zahlen. Der Vorteil eines Minimums an anwesenden Personen ist, dass die Chance wächst, dass die im Haus entwickelten Ideen zu den Co-Workern gelangt. Je mehr man investiert, desto größer, bekannter, besser vermarktet und schöner wird das Haus. Je großer das Hause wiederum wird, desto mehr Leute von außen werden angezogen.
Deshalb haben die Menschen, die einen Co-Working-Platz gebucht haben, ein gemeinsames Interesse daran, dass das Haus gut funktioniert.
Die genaue Lage des Hauses könnte beispielsweise ein Ort sein, an dem viele Menschen vorbeigehen. Zum Beispiel in der Nähe eines Hauptbahnhofs.

 

 

Das Vermittlertool (Präsentation)
Florian Kienzl & Philipp Springmann

Das Vermittlertool erleichtert die Verbindung von Personen, die perfekt zueinander passen, sich aber nicht finden können. Dies umschließt auch die Suche nach Räumen.

Dazu ist eine Bündelung und Einbindung sozialer Netzwerke sowie vorhandener Netzwerke (städtische Ebene) notwendig. Denn die einzelnen Netzwerke sind beschränkt und die Suche in verschiedenen Netzwerken erfordert viel Zeit. Die Verknüpfung der Netzwerke im Vermittlertool erleichtert und verkürzt die Suche.

Vermittlertool by Martin BangratzDie Suche innerhalb des Tools setzt sich zusammen aus 2 wichtigen Einstellungen. Einmal werden die Parameter/Eigenschaften eingestellt und priorisiert. Im zweiten Schritt wird die Zusammensetzung des Vertrauens gewählt. Dies liefert im Ergebnis eine Sicherheit über die Erfüllung der Eigenschaften.

Das Vertrauen wird durch Bewertungen von Freunden (gefilterte soziale Netzwerke) und Fremden (anonyme Bewertungen) zusammengesetzt. Das Ergebnis liefert Vertrauenssieger, Eigenschaftssieger und Allrounder. Dabei sind Vertrauenssieger die, die das größte Vertrauen von anderen hinsichtlich ihrer Eigenschaften besitzen. Eigenschaftssieger sind die, die hinsichtlich der Prioritätensetzung die beste Erfüllung liefern. Allrounder sind die Zusammensetzung aus Treffern, die im Zusammenspiel (Parameter und Vertrauen) das höchste Ergebnis liefern.

Die Nutzung des Tools ist kostenlos. Wird der perfekte Partner über das Tool gefunden, ist eine Zahlung zu erbringen.

Das Wertversprechen ist die Verknüpfung von unwissenden Koexistenzen, die bei einer Kooperation stark voneinander profitieren. Das Tool garantiert eine Zeitersparnis bei der Suche und parallel die Sicherheit den perfekten Partner zu finden.

 

Das Pop-Up Hotel (Präsentation)
Lennart Heimbach

Während des kreativen Prozesses der Ideenfindung und -formulierung haben Rick und ich zusammengearbeitet. Uns wurde aufgetragen die Essenz von vier verschiedenen Ideen (Ruhrtourismus A-Z, Wedding im Ruhrgebiet, Derbykarte, Politderby) in zwei konkrete und voneinander unabhängige Geschäftsmodelle umzuwandeln. Die zentralen Trends dieser vier Möglichkeiten liegen im Lokalbezug und in der bottom-up-Partizipation. Ersteres beschreibt den Prozess der Themenwahl im Kontext lokaler Belange, die Verankerung des Örtlichen ins übergreifende Konstrukt eines Ruhrgebiets und den Gedanken sich nach außen hin als eines zu präsentieren. Zweiteres charakterisiert vor allem die Partizipation von Bürgern im Gestaltungsprozess sowie die gestalterische Individualität des Angebots und bietet deshalb einen Ansatzpunkt zu Behebung der mangelnden funktionalen Differenzierung der Ruhrgebietsstädte, welche in der Problemanalyse des ersten Arbeitsschrittes zum Vorschein kam.

Popuphotel by Martin BangratzDiese zwei Ansatzmöglichkeiten können unter dem Schirmbegriff der Pop-Up-Kultur zusammengefasst und vor allem zielorientiert angestrebt werden. Unter Pop-Up-Kultur gilt zu verstehen: Eine Kunst- und Wirtschaftskultur, welche sich durch temporäre Angebote mit einer starken kommunikativen Botschaft und einem bottom-up Charakter von anderen Angeboten abhebt. Mit den vier Grundideen und deren zuvor benannten ausschlaggebenden Trends im Hinterkopf haben Rick und ich die Idee eine Pop-Up-Hotels formuliert, in welchem lokale Bevölkerungen und Externe in Kontakt miteinander kommen während gleichzeitig die loklale Bevölkerung befähigt wird. Die Idee befasst das Konzept eines Hotels mit Tagungs- und kreativen Workshop-/Coachingsangeboten für sogenannte Bildungstouristen (z.B. Unternehmen aus derselben Stadt), einem Café, welches durch regelmäßig wechselnde Besitzer bespielt wird und damit lokalen Gastronomieeigentümern die Chance bietet sich selbst zu präsentieren, und sogenannten Themenräumen, in denen Kreative und Mitarbeiter des Hotels Projekte und Themenangebote erarbeiten, welche den kulturellen Austausch fördern. Der Trick bei der Idee ist dann, dass die Mitarbeiter im Hotel Teilzeit als Hotelmitarbeiter und Teilzeit als Mitarbeiter im Themen-/Ausstellungsbereich angestellt sind. Der Austausch soll durch die Zusammenkunft dieser drei Angebote stimuliert werden: Das Café bietet der lokalen Bevölkerung einen Grund das Angebot zu nutzen während die Tagungsangebote nichtlokale Akteure anzieht. Die Themen-/Ausstellungsbereiche bieten der lokalen Bevölkerung die Bühne sich selber den anwesenden Gästen zu präsentieren und diese wiederum erlangen tiefere Einsichten in lokale Gegebenheiten und hat zum Ziel Input von außen für das Gebiet selbst zu generieren und gleichzeitig die lokale Bevölkerung zu befähigen.

Dieses Konzept wäre in drei Varianten ausführbar. Erstens, als ein lokal gefestigtes Hotel, welches zu einem späteren Zeitpunkt bis zu einem Netzwerk an Hotels ausgeweitet werden kann. Hieran könnte der Gedanke mehrerer Lokalderbys zwischen den einzelnen Hotels als Veranstaltung für kulturellen Austausch im Ruhrgebiet gekoppelt werden. Zweitens könnte temporär etablierte Hotels zum Zwecke der Leerstandsbespielung genutzt werden, um somit Aufmerksamkeit auf die leer- und zur Verfügung stehenden Gebäudeflächen zu lenken. Langfristig würde dann die Etablierung als Zertifizierungsinstanz zum Ziel gesetzt werden. Wir wollen erreichen, dass unsere Leerstände schnell eine neue und nachhaltige Funktion finden. Zu guter Letzt wäre es möglich das Hotel mobil einzurichten. Dies würde die Bereitstellung von schnell aufbaubaren Übernachtungsmöglichkeiten, wie z.B. mit Zelten oder mobilen Anhängern, voraussetzen. Hiermit würde man Projekten im Ruhrgebiet die Möglichkeit geben, schnell und flexibel Übernachtungsmöglichkeiten anzumieten. Der direkte soziale ‚Impact‘ des Projekts wäre dann aber fraglich.

Im Gespräch nach der Präsentation während des letzten Kenniscafés kamen einige interessante Diskussionspunkte auf den Tisch. Unter anderem die möglicherweise weiterhin notwendige Abhebung des Konzeptes von einem reinen Hotelprinzip hin zu neuen Herangehensweisen an das Hospitierungsgeschäft sowie die Erschließung weiterer Zielgruppen durch die Erweiterung des Konzeptes. Auch wurden verschiedene Kombinationsmöglichkeiten der drei möglichen Ausführungsweisen eingebracht: Einmal die Idee die flexible und mobile Herangehensweisen zu einem Hostelkonzept mit sogenannten Satelitenzimmern zu kombinieren. Lokale Bewohner würden dann Gäste gegen ein Entgelt bei sich aufnehmen und mit Essen und Trinken versorgen. Eine andere Idee war es die lokal gefestigte und flexible Konzeption in ein kurzfristiges Wohnangebot für Praktikanten und Studenten in möglichen Leerständen und einem zentralen Versammlungsort (z.B. Café) zu übersetzen.

 

Fahrrad Kampagne – Fahrrad-Box (Präsentation)
Leonie Nieuwland

In den letzten Jahren hat sich rund um das Thema Radfahren viel getan im Ruhrgebiet. Eines der größten Projekte ist der Radschnellweg 1, welcher von Duisburg (im Westen des Ruhrgebiets) bis nach Hamm (im äußersten Osten) führen wird. Vom Geld her eine große Investition, aber auch eine in die Zukunft des Ruhrgebiets. So können Leute schneller und sicherer von Stadt zu Stadt kommen und so gleichzeitig auch noch Kondition aufbauen.

Fahrrad by Martin BangratzDer Radschnellweg bietet starke neue Infrastrukturen für den Radverkehr. Aber damit… ist es noch nicht getan. Lediglich die vorhandene Infrastruktur führt nicht dazu, dass die Leute auf ihr Fahrrad steigen. Da gibt es ja noch Hindernisse so wie Regen, Kälte, Gegenwind, Schwitzen, Anstrengung, Verfügbarkeit eines Fahrrads und viele mehr. Da braucht es ein bisschen mehr, um die Leute auf das Fahrrad zu bekommen. So etwas wie eine Kampagne beispielsweise könnte Leuten den nötigen Anstoß geben. Zwei Beispiele sind:

Firmenfahrräder. Eine Firma kauft eine bestimmte Anzahl Fahrräder, sodass Mitarbeiter diese benutzen können. Gleichzeitig bietet sich ihnen die Möglichkeit einen Teil des Ankaufspreises zurückzuerhalten, wenn sie z.B. innerhalb eines Monats mehr als 500 km mit dem Fahrrad zurücklegen.

Ein Wettkampf zwischen verschiedenen Firmen. Hierbei geht es darum, in einem bestimmten Zeitraum so viele Kilometer wie möglich zurückzulegen. Die Firma, die am meisten Km gefahren ist, gewinnt. Ein Beispiel hierfür gibt es schon in Dänemark. Einmal im Jahr wird hier ein solcher Wettbewerb gehalten, welcher bisher sehr gut angenommen wurde.

Diese Kampagnen könnten auf beschränkte Zeit geführt werden, um mehr Leute anzuziehen.

Eine andere Idee wäre eher von langfristiger Art: Im Moment denkt man darüber nach bestimmte Fahrradraststätten entlang des Radschnellwegs zu platzieren, an denen man sein Fahrrad abstellen kann oder duschen könnte.

Ich kann mir allerdings vorstellen, dass der Fahrradschnellweg so wie eine richtige Autobahn funktionieren wird. Und das bedeutet, dass die meisten Fahrradfahrer noch weiter bis zur Arbeit, Uni, etc. fahren müssen. Dann würde man lieber nicht auf der Hälfte der Strecke schon Duschen, da man danach ja noch weiter fahren müsste.

Darum befasst meine Idee einen zentralen Ort, an dem man duschen , sein Fahrrad abstellen, einen Kaffee trinken kann und der an einer Stelle ist, an der viele Leute ihre Fahrt beenden wollen. Hierbei denke ich z.B. an Universitäten, Gewerbegebiete oder Einkaufzentren.

In der Präsentation sieht man ein Beispiel aus Australien von solch einer Box. Wie auch immer ist diese Box sehr groß und für Bereiche in der Innenstadt eher ungeeignet. Im Kennislab vom 11. Dezember habe ich darum auch das Feedback bekommen, dass die Box nicht größer sein dürfte als ein oder zwei Parkplätze. Dabei kann ich mir auch vorstellen, dass die Boxen in der Nähe von Bäckereien oder Kaffees aufgebaut werden und so zu Orten werden, an denen man auch mal eben eine kleine Pause machen kann.

Meine nächsten Schritte werden die Definition möglicher Orte befassen. Wo kann sowas einfach realisiert werden? Und was genau braucht man alles an so einem Ort?

 

KulturTour (Präsentation)
Rick Lugtenberg

Meine Idee ist die Vernetzung von Kulturen durch Tourismus.

Jede Stadt besitzt sozialschwache Viertel, die meist ein schlechtes Image besitzen und von vielen Vorurteile geprägt sind. Das Problem dabei ist, dass ein Austausch nicht zustande kommt, da ein Besuch gemieden wird.

Kulturtour by Martin BangratzIn Dortmund ist ein solches Viertel die Dortmunder Nordstadt. Das Viertel muss sich gegen einige Probleme behaupten. Beispielsweise ist das Gemeinschaftsgefühl gering und durch den gesamten Umzug eines Dorfes aus Rumänien in die Nordstadt, wird Integration erschwert.

Doch es wird viel in die Nordstadt investiert und vor allem das Image der Nordstadt ist weiterhin schlecht.

Zusammengefasst ist der Austausch der Bevölkerung in der Nordstadt nur gering. Dabei besitzt die Nordstadt durch das Zusammenleben verschiedener Kulturen, die jeweils eigene Traditionen und Gewohnheiten mitbringen, ein sehr großes kulturelles Potential. An diese Verschiedenartigkeit der Bevölkerung wird angesetzt und Menschen verbunden.

Hervorzuhebende Beispiele sind „Nächste Ausfahrt Wedding“ und „Amsterdam Underground“.

Nächste Ausfahrt Wedding ist ein offenes Projekt, bei dem Einwohner des Viertel eigene Touren veranstalten können, um so ihr Viertel zu präsentieren. So gibt es beispielsweise eine Afrika in Wedding Tour, Montmartre von Berlin und Berlin, Rap und Religion.

Amsterdam Underground handelt hingegen von ex-Obdachlosen, die ihre Geschichte vom Obdachlosen sein und das Leben auf der Straße in Amsterdam erzählen.

Diese Projekte liefern mir Anreize zu bottom-up und spezialen Touren, die erfolgreich auf das Ruhrgebiet übertragen werden können.

So soll meine Tour auch bottom-up organisiert sein. Dabei können Touren individuell veranstaltet und (Sub-)Kulturen präsentiert werden. Ich übernehme dabei die Unterstützung der Guides.

Mein Gewinn setzt sich dabei aus den Einkünften der Touren zusammen. Zudem können Betriebe dabei Kunden anwerben. Bei einer türkischen Tour könnte man in einem türkisches Restaurant essen gehen. Da die Touren individuell veranstaltet werden, ist das Geschäftsmodell bei jeder Tour etwas verschieden. Mein nächster Schritt ist das Erstellen von Beispielen für Touren.

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