Studentenbericht #4: Sichtweisen Sammeln

ISOCARP-Workshop, „World Café“-Methode & Kennislab Lunch bei SSR

Nach unseren Vorbereitungen der letzten Woche war es nun endlich Zeit für den ISOCARP-Workshop der TU Dortmund mit dem Themenschwerpunkt der Dortmunder Nordstadt! Ziel des Workshops war es die verschiedenen Sichtweisen der internationalen Wissenschaftler zu einer gemeinsamen Herangehensweise für die sozioökonomischen Probleme der Nordstadt zusammenzufügen und diese anschließend in Rotterdam dem Dortmunder Bürgermeister vorzustellen. Der Workshop in Dortmund war einer von vielen in ganz Europa und alle Beiträge wurden abschließend gemeinsam in Rotterdam präsentiert. Wir waren gespannt zu erfahren, wie ein solcher Austausch zwischen internationalen Akademikern und Professionals aus dem Arbeitsfeld genau aussieht und funktioniert. Am Montag war es dann endlich so weit: Wir durften mitmachen und konnten zum ersten Mal die Atmosphäre eines professionellen Workshop beschnuppern. Unter anderem waren Teilnehmer aus Nigeria, Sudan, Irak, China, Süd Korea, Japan, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Mexico und vielen mehr anwesend.Wir würden uns an dieser Stelle gerne noch einmal bei Jan Polívka für diese Möglichkeit bedanken.

studentenbericht 4_1Der Versammlungsraum: Internationales Begegnungszentrum der TU Dortmund

Der Workshop begann am Montag mit einer inhaltlichen Einleitung in die zentrale Problemstellung:
„Dortmund Nord: How to leverage economic growth from spatial projects?“. Unter anderem präsentierte das organisatorische Team eine wissenschaftliche Analyse der räumlichen Gegebenheiten der Dortmunder Nordstadt. Anschließend stellte Frau Harriett Ellwein das „Nordwärts“-Projekt der Stadt Dortmund vor. Darüber hinaus wurden diese Präsentationen am Nachmittag durch Exkursionen zum Dortmunder Phoenix See und der Dortmunder Nordstadt selbst angereichert. Zentral standen hierbei die Führungen unter Leitung der Tourismusbehörde Dortmund und der Besuch der Dreifaltigkeitskirche.

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Im Uhrzeigersinn: Exkursion zum Phoenix See, leerstehendes Hochhaus Nordstadt, Maisonettewohnungen Nortstadt und „erhalt’s“- Inschrift

Am Dienstag setzten wir den Workshop in sechs Arbeitsgruppen fort. Hierbei wurden uns verschiedene Kernthemen zugeteilt und die Teilnehmer in internationale Teams zusammengesetzt. Ziel war es auf Basis von einzelnen Problembegriffen und Lösungsansätzen in Satzlänge zu anschließenden Präsentationen in den verschiedenen Themengebieten zu kommen. Die abschließenden Lösungsansätze in Absatzlänge boten uns einen frischen Blick auf die Problematik des Ruhrgebiets, im spezifischen der Dortmunder Nordstadt.Die anderen Teilnehmer machten sich dann gemeinsam auf den Weg nach Rotterdam um ihre Resultate den anderen Workshops, welche überall in Europa stattfanden, zu präsentieren. Wir hingegen zogen uns wieder in unser Lab zurück, um dort die Eindrücke der letzten zwei Tage zu verarbeiten.

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Resultat einer Gruppenarbeit und Stadtplan Dortmund Nordstadt

Für Mittwoch beschlossen wir, dass mehr Geschäftsideen für die offizielle Eröffnung am 5. November notwendig waren, und begannen mit Hilfe der „World Café“-Methode gemeinsam zu brainstormen. Unseren bisherigen Projektverlauf, einschließlich unserer Geschäftsidee, und die Ergebnisse der kreativen Session stellten wir daraufhin beim Kennislab Lunch im Büro von SSR am Donnerstag dem Team unseres Founding Partners vor. Und auch für Freitag stand wieder eine Präsentation unseres Geschäftsmodells ‚Pressure Cooker Kitchen‘ mit anschließender Diskussion an, und zwar bei gestaltend direkt nebenan.

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